Public Relations – Der Pressebericht und was Sie beachten sollten!

Die Public Relations beschreiben die Beziehung bzw. die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und der Öffentlichkeit. Viele Unternehmen sehen PR leider nur als unidirektionale Kommunikation. Die meisten Unternehmen veröffentlichen ab und an einen Pressebericht und denken, damit sei der größte Teil der PR erledigt. Eine gute Public Relations funktioniert jedoch bidirektional. Ein mediales Echo zu empfangen ist ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, als die Botschaft zu senden. In folgenden 4 Schwerpunkten möchte ich Sie für das Thema PR in Ihrem Unternehmen sensibilisieren.

Der Pressebericht
Der Pressebericht ist bei vielen Unternehmen eine fast lästige Aufgabe und in seiner Wirkung oft unterschätzt. Als kleiner Hinweis am Rande von mir, wenn Sie keine Lust auf Pressearbeit haben, lassen Sie es lieber. Ein Pressebericht sollte wenn möglich emotional, zielgruppengerecht und interessant formuliert werden. Die meisten Presseberichte haben einen sachlichen und dadurch recht trockenen Stil. Fragen Sie sich jedoch bitte selbst? Lesen Sie einen solchen Bericht gerne? Folgende Checkliste können Sie bei Ihrem nächsten Pressebericht durchgehen:

  1. Für Welche Zielgruppe schreibe ich diesen Bericht (Investoren, Kunden, Beide?)
  2. Würde ich als entsprechend Zielgruppe diesen Bericht gerne lesen?
  3. Sind alle wichtigen Informationen klar und unmissverständlich enthalten?
  4. Welchen Mehrwert hat der Leser von diesem Pressebericht?
  5. Wenn ein Leser Fragen hat, findet er schnell und deutlich eine Möglichkeit zur Kontraktaufnahme?
  6. Würden Sie diesen Bericht in Länge und Form komplett lesen? (Länge und Form prüfen)
  7. Sind die wichtigen Sub-Themen sauber und übersichtlich gegliedert?
  8. Was könnte Ihr Wettbewerber mit dieser Information anfangen? (Veröffentlichung sinnvoll?)
  9. Sind einzelne Formulierungen auch aus dem Kontext gerissen unbedenklich?
  10. Sind die wichtigen Sätze bzw. Aussagen zitierfähig?
  11. Enthält der Pressebericht auch die entsprechenden Schlüsselwörter (Suchmaschinenoptimierung) – bitte bedenken, soll Ihr Pressebericht in Suchmaschinen zu entsprechenden Suchbegriffen gefunden werden, sollten diese Begriffe im Text mehrfach enthalten sein.

Diese Regeln gelten im Grunde für alle Texte die Sie im Namen Ihres Unternehmens veröffentlichen.

Corporate Wording – Die Vorteile einheitlicher Sprache in Ihrem Unternehmen!

Nun zu einem weiteren wichtigen Aspekt, der von vielen Unternehmen nur rudimentär oder nahezu gar nicht beachtet wird. Das „Corporate Wording“ beschreibt die Definition von unternehmensspezifischen Bezeichnungen. Diese beziehen sich auf Produkte, Branchenumfeld, Fachausdrücke, Zielgruppenspezifische Beschreibungen usw. Ein kleines Beispiel eines Kunden zur Verdeutlichung:
Das Klinikum XY legt großen Wert auf die Bezeichnung „Klinikum XY“ und schreibt dennoch auf jeder zweiten Seite seiner Internetseite „Krankenhaus XY“ oder „Hospital XY“. Mitarbeiter schreiben mal so, mal so in geschäftlichen E-Mails und in offiziellen Broschüren.
Eine einheitliche Kommunikation in Wort und Schrift schafft bei Mitarbeitern und Kunden mehr Klarheit und macht es einfacher, ein Image eines Unternehmens zu positionieren. Unter Corporate Wording fällt auch die Entwicklung einer einheitlichen „Reizwort-Kopplung“ nach Dr. Bredemeier. Hierbei handelt es sich um die Verknüpfung von faktischen Tatsachen mit entsprechend wertenden oder repräsentativen Attributen. Auch hier ein Beispiel:
Aussage eines Mitarbeiters früher:

 „Wir sind ein Fertigungsbetrieb für Industriemaschinen“ ….

Aussage eines Mitarbeiters mit Reizwort-Kopplung:

„Wir sind ein führender und innovativer Fertigungsbetrieb für Industriemaschinen“

Sie schaffen durch die entsprechende Verknüpfung im Rahmen von „Wording-Vorlagen“ eine deutliche Aufwertung in Ihrer schriftlichen und verbalen Kommunikation. Diese Kopplungen müssen mit den Mitarbeitern im Rahmen von Kommunikationsschulungen trainiert und regelmäßig wiederholt werden.

Ein spannender Erfahrungsbericht aus mehreren Kundenfällen:

„Es war zu beobachten, dass durch konsequentes wiederholen der Reizworte eine Adaption des Kunden stattgefunden hat. Kunden erwähnten plötzlich die entsprechenden Unternehmensbereiche mit den ergänzten Attributionen und trugen diese sozusagen als unabhängige Multiplikatoren nach außen“.

Ein besseres Marketing kann sich ein Unternehmen kaum wünschen. Entscheidend ist die konsequente Umsetzung dieser Kommunikationsmuster.

Panda mal wieder … Google Update, was Sie beachten sollten!

Panda mal wieder … Googles neustes Update nach „Phantom“. Was Sie unbedingt beachten sollten! Beim Update im Bewertungsverfahren der Suchmaschine Google stecken für Webseitenbetreiber große Chancen aber auch Risiken.

Viele Webseite erhalten einen Großteil ihrer Besucher durch die Suchmaschine Google. Die letzten Updates der Suchmaschine bewirkten eine bessere Bewertung von mobilfähigen Internetseiten und die sogenannte UX (User Experience). Hierbei geht es um die Bewertung des Nutzerverhaltens im Sinne: „Wenn eine Webseite dem User einen Nutzen bringt, dann kann man die Webseite besser bewerten“. Zum Thema UX schreibe ich aber noch in den kommenden Tagen einen ausführlichen Beitrag.

Folgende Punkte sollten Sie bei Ihrer Webseite vor dem nächsten Update prüfen und ggf. noch anpassen:

Textqualität
Sind die Texte auf meiner Webseite für Suchmaschinen oder für Menschen geschrieben? Würde also ein Mensch die Texte lesen und denken „prima, sehr gut geschrieben“?. Viele Webseiten haben in den letzten Jahren Texte speziell für Suchmaschinen geschrieben, diese Art von Texte, gespickt mit „Keywords“ werden vermutlich durch das Update noch besser erkannt und führen zu einer Abwertung.

Links
Viele Links im Zuge eines „gekauften Linzaufbaus“ werden noch besser als gekaufte Links erkannt. Wenn Sie in den letzten Monaten massenhaft Links auf irgendwelchen Blogs in Form von „Bezahlten Artikeln“ gekauft haben, prüfen Sie ob es nicht besser wäre, diese wieder entfernen zu lassen.

Inhalte ohne echte Mehrwerte
Viele Webseitenbetreiber erzeugen Inhalte ohne Mehrwert für den Benutzer auf Basis von „Produktdatenbanken“ anderen Massendaten. Diese Art von Seiten erzeugen teilweise Texte vollautomatisch auf Basis von Platzhaltern oder sogenannten Spinning Tools. Diese Webseiten sollten nach den nächsten Update noch besser erkannt und im besten Fall aus dem Google Index entfernt werden.

Hier die nochmal die wichtigsten Aspekte von gutem Content:

•    Inhalte die von Experten verfasst wurde
•    Texte die nicht in ähnlicher Form mehrmals auf der Domain vorkommt (Duplicate Content)
•    Webseiten die über ausführlich und sorgfältig recherchierten Inhalt verfügen
•    Texte die für den User und nicht für die Suchmaschine optimiert wurden
•    Content der selbst erschaffene Erkenntnisse und Analysen beinhaltet
•    Webseiten die nicht mit Werbung zugekleistert sind
•    Seiten die von vielen weiterempfohlen und gebookmarkt werden würde

Kurz und knapp:

„Veröffentlichen Sie nur sinnvolle und sehr gute Texte auf Ihrer Internetseite“

und Sie brauchen keine Angst vor Panda und kommenden Updates zu haben.